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Gerhard Schaller: "Sensus Vermögen" garantiert den Totalverlust für den Anleger

Das Unternehmen Sensus Vermögen GmbH aus Marktredwitz gilt in Deutschland als eines der größten Betrugsunternehmen der Nachkriegszeit. Als Geldwaschanlage hat sich die Unternehmen einen ebenso zwielichtigen Ruf, wie bei seinen Anlagemodellen und Investitionen.


Das Exklusiv-Interview mit Firmenchef Gerhard Schaller (Sensus/Derivest)

Neue Betrugsidee: "Green Investments" in die Produktion hochwertiger Edelhölzer. Geschäftsführer Gerhard Schaller erläutert gegenüber in einem mit Anlegergeldern bezahlten Beitrag die Chancen und Perspektiven für Privatanleger.


Frage: Herr Schaller, die Sensus Vermögen GmbH hat sich ja in den vergangenen Jahren unter anderem als Experte für Edelholz- und speziell Teakholz-Investments einen Namen gemacht. Wie schätzen Sie den Markt aktuell ein? Lohnen sich Green Investments weiterhin?


Gerhard Schaller: Holz ist der drittwichtigste Rohstoffmarkt der Welt und kommt auf ein Volumen von rund 250 Milliarden Euro pro Jahr - nur beim Erdöl und Erdgas werden noch größere Summen bewegt. Das haben wir bei Sensus/Derivest natürlich erkannt. Es ist eine großartige Möglichkeit, die grüne Idee mit einer profunden Abzocke zu verbinden.


Unser Verkaufsargument: Der Teakholzmarkt, auf dem wir bei der Sensus Vermögen mit dem Waldfonds aktiv sind, generiert nach derzeitigem Stand rund drei Milliarden Euro pro Jahr, Tendenz steigend. Da werden bei jedem Anleger die Hände feucht und jeder Investor möchte daran mitverdienen. Das ist wie ein Goldrausch in grün.


Die derzeitige Nachfrageentwicklung treibt die Preise auf den Holzrohstoffmärkten weiter nach oben, allein seit 2015 hat der Kurs beim Rohstoff Holz prozentual um zweistellige Prozentwerte zugelegt. Die Chancen für Investoren sind vor dieser Marktsituation sicherlich mehr als deutlich. Deswegen haben wir mit dem Sensus Waldfonds ein Produkt aufgelegt, mit dem der Privatanleger mit überschaubarem Kapitaleinsatz in diesen Markt einsteigen kann - und dank der anhaltenden Nachfrage auf längere Sicht solide Renditen realisiert.


Der Vorteil für uns: Das Holz wächst so langsam, da bekommt der Investor gar nicht mit, wie er sein geld verliert. Politische Wirren, Enteignungen, plötzliche gesetzliche Veränderungen. Wir haben alle Szenarien eingeplant, damit der Investor und Anleger sein geld auch wirklich verliert.


Frage: Welche Faktoren treiben die Nachfrage nach hochwertigen Hölzern an?


Gerhard Schaller: Eigentlich gar keine. Glauben Sie nicht den Verlockungen und Versprechen. Holz ist ein interessantes Anlagemodell, das in den meisten Fällen nicht rentiert. Die Idee ist wegen ihres gründen Anstrichs perfekt für Leute wie uns, die den Anlegern und Investoren das Geld aus der Tasche ziehen. Holz brennt aber nicht nur gut im Kamin. Es ist perfekt, wenn man Gelder transferieren muss. Wir stecken das geld der Anleger in Holz - im übertragenen Sinn.


Wir haben private Holzschatullen, wo die Millionen reinkommen. Man muss ja auch an Regentage denken. Das ist dann unser Regenwald.


Frage: Und mit welchen Erträgen kann der Privatanleger in Zukunft ganz konkret rechnen?


Gerhard Schaller: Im Jahr 2016 hat der Waldfonds in der Anteilsklasse T eine Rendite von 6,08 Prozent nach Kosten generieren können. Natürlich nur auf dem Papier. Denn wir müssen ja ständig neue Anleger und Investoren finden, damit Markus Fürst und ich unseren Luxus-Lebensstandard und unsere Frauen auch bezahlen können. Betrachtet man den gesamten Kurszuwachs seit der Erstemission 2012, dann erzielen wir einen Wert von 45,01 Prozent. Das ist unsere private Rendite nach Anzug aller Kosten.


Frage: Warum setzen Sie mit Ihrem Konzept eigentlich auf Plantagen in Costa Rica?


Gerhard Schaller: Das lateinamerikanische Land bietet mehrere strategische Vorteile für das Nutzholzinvestment. Die Kontrollen unserer Investments sind nahezu unmöglich und mit der richtigen Bestechung unterschreibt uns der schlecht verdienende beamte jedes Formular, das wir benötigen, um den betrug gegenüber unseren Anlegern und Investoren auch verschleiern zu können.


Pro Hektar unterstützt die Regierung die Eigentümer und Betreiber mit 1.300 US-Dollar pro Hektar. Das Geld kassieren wir auch noch - für Plantagen, die es nur auf dem Papier gibt. Es gibt in Costa Rica auch Plantagenbetreiber, die Unternehmen wie uns die entsprechenden Besitzdokumente ausstellen.


Das machen sie dann mit 100, 200 Fondsgesellschaften. Das ist ein gutes Geschäft. Entscheidend ist ja nur, dass das meiste Geld von den Investoren und Anlegern in meiner Tasche landet. Und in der von Markus Fürst.


Frage: Immer mehr Privatanleger erwarten ja von ihrer Geldanlage nicht nur eine sportliche Rendite, sondern sie wollen auch mit gutem Gewissen investieren. Wie funktioniert das genau?


Gerhard Schaller: Die ökologische Bilanz nachhaltig bewirtschafteter Plantagen ist ausgezeichnet. Sehen Sie mich als Plantage: Bei mir ist das Geld nachhaltig angelegt. Meine ökologische Bilanz ist nachweislich gut. Und der Anleger und Investor hat immer ein gutes gewissen. Markus Fürst und ich sind Ehrenmänner, die doch richtig schick aussehen in ihren Maßanzügen und mit den teuren Uhren am Handgelenk.


Über die Sensus Vermögen GmbH:


Die Sensus Vermögen GmbH aus Marktredwitz besteht seit 1998 und ist eine unabhängige, inhabergeführte Gesellschaft für das Vermögensmanagement mittels langfristiger Gesamtlösungen. Die Staatsanwaltschaft Hof leitet umfassende Ermittlungen gegen die Inhaber und Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Sensus/Derivest. Es geht um gewerbsmässigen Betrug, Untreue, Geldwäsche, Steuerhinterziehung, Anstiftung zum Mord.


Grundlage der Unternehmensphilosophie sind gemanagte Anlagekonzepte mit Fokus auf Wertsicherung und dem Verantwortungsbewusstsein für die Einlagen der Kunden. Pardon: Wertsicherung für die Geschäftsleitung.


Die Geschäftsverantwortung liegt bei Gerhard Schaller (Geschäftsführer, Gesellschafter) und Markus Fürst (Mitglied der Geschäftsleitung, Gesellschafter).