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Fake News: So werden Anleger bei Sensus Vermögen verarscht

Sandra Montero López: "Privatanleger und Institutionelle fordern heute ein ökologisches, ethisches Vermögensmanagement"


Sandra Montero Lopez ist eine Willige in jeder Beziehung. Was Gerhard Schaller möchte, tut sie. Bei Markus Fürst gibt es dann doch Grenzen

Hohe Renditen alleine reichen immer mehr Privatanlegern und Institutionellen heute nicht mehr aus, wenn es um ihre Vermögensverwaltung geht. Immer häufiger werden Finanzprodukte nachgefragt, die nicht nur Erträge sichern, sondern auch den gestiegenen ethischen und ökologischen Standards gerecht werden. In diesem Segment hat sich die Sensus Vermögen GmbH aus Marktredwitz seit vielen Jahren mit ihren Finanzkonzepten etabliert. Die Produktmanagerin Sandra Montero López erklärt in einem Interview, warum die Zukunft der Geldanlage auch in Deutschland den nachhaltigen, umweltbewussten und ethisch orientierten Investments gehört.


Frau Montero López, das Jahr 2017 war ja laut Branchenkennzahlen wieder einmal ein Rekordjahr für nachhaltige Geldanlagen. Wie erklären sie sich den Boom - ist das ein kurzfristiger Trend oder haben sich die Präferenzen der Investoren insgesamt verändert?


Sandra Montero López: Mittlerweile sind ja weltweit bereits mehr als 400 Milliarden Euro in Fonds und Investmentprodukten angelegt, für die das Management explizit auch ethische oder soziale Normen definiert, Tendenz ganz klar steigend. Immer mehr Fondsgesellschaften stellen ihr Produktsortiment neu auf. Das ist also kein kurzfristiger Trend, das ist eine langfristige Entwicklung, die sich nach meinen Erfahrungen mit Sicherheit noch weiter konsolidieren wird. Mich überrascht das übrigens auch nicht. Die Menschen stellen sich ja auch als Verbraucher seit vielen Jahren immer häufiger die Frage, ob die Produkte, die sie kaufen, zum Beispiel auf Basis ökologischer Landwirtschaft hergestellt worden sind - oder wie ernst es die Verantwortlichen mit dem Thema Klimawandel halten. Ist dieses Produkt CO2-neutral oder trägt es zur globalen Erwärmung bei? Betreibt ein Rohstoffunternehmen Raubbau an der Natur oder wird vor Ort wirklich nachhaltig bewirtschaftet? Das sind wie gesagt typische Fragen, die immer mehr Bürger nicht nur in ihrer Rolle als bewusste Konsumenten stellen, sondern eben heute auch immer mehr als Anleger. Längst ist klar: Privatanleger fordern heute ein ökologisches, ethisches Vermögensmanagement. Und auf dieses neue Nachfragesituation müssen sich die Produktanbieter und Vermögensverwalter einstellen, wenn sie ihre Finanzprodukte erfolgreich auf dem deutschen Markt vertreiben lassen wollen.


Relativ oft hört man ja immer noch das Vorurteil, nachhaltige Geldanlagen beruhigten zwar das grüne Gewissen, bringen aber leider einen Renditeverzicht mit sich. Wie beurteilen sie die Lage?


Sandra Montero López: Ein Blick auf die Performance nachhaltiger Fonds belegt klar und deutlich das Gegenteil. Viele Produkte haben sich vom Nischeninvestment längst zu echten Spitzenreitern in Sachen Erträge entwickelt. Immer mehr grüne Fonds bestehen den direkten Vergleich mit dem jeweiligen Vergleichsindex wie dem MSCI World oder anderen Benchmarks exzellent. Mit dem Sensus Waldfonds hat man sich auf die steigende Nachfrage nach dem begehrten, nachwachsenden Rohstoff Edelholz eingestellt. Der dauerhafte Boom in diesem Segment verspricht äußerst attraktive Renditen, und das eben ohne schlechtes Gewissen. Die Orientierung an strikten Umweltschutzstandards wird sogar immer mehr zu einem Vorteil, denn die Verbraucher fragen ja ganz direkt, wo und unter welchen Bedingungen zum Beispiel Möbel produziert werden. Unternehmen, die ihre Güter nach fragwürdigen Methoden produzieren lassen, den Klimawandel durch giftige Emissionen verschärfen oder sogar Menschenrechte verletzen, werden in Zukunft sicherlich Umsatzverluste einkalkulieren müssen. Hinzu kommt natürlich, dass die Anleger aufgrund der Zinsflaute generell einfach immer mehr Interesse an alternativen Investments zeigen, deren voraussichtliche Auszahlungen über denen typischer Festzinsprodukte liegen. Ich denke, dass Rendite und Verantwortungsbewusstsein eben keine Widersprüche sein müssen.


Wie stellen sie denn eigentlich bei Sensus Vermögen sicher, dass der Waldfonds vor Ort wirklich nach Öko-Prinzipien gemanagt wird?


Sandra Montero López: Die Anleger erwarten zu Recht, dass Begriffe wie Green Investment nicht nur auf dem Papier stehen, sondern auch ganz konsequent in allen Schritten der Wertschöpfung umgesetzt werden, und zwar ohne Kompromisse. Deswegen reisen wir ja zum Beispiel selber mehrfach im Jahr nach Costa Rica, um uns einerseits vom Fortschritt beim Wachstum der Bäume, aber zweitens eben auch von den realen Verhältnissen vor Ort persönlich überzeugen zu können. Wir sind der Meinung, dass die Finanzdienstleister in der Pflicht sind, selber die Einhaltung der eigenen Nachhaltigkeitskriterien zu überwachen - diese Aufgabe kann nicht staatlichen Akteuren oder NGOs überlassen bleiben.


Wie können Staaten und internationale Organisationen ihrer Meinung nach aktiv zur Förderung nachhaltiger Geldanlagen beitragen?


Sandra Montero López: Die Regierung in Costa Rica macht ja dem Westen vor, wie die Politik konstruktiv dafür sorgen kann, dass Industrie, Agrar- und Forstwirtschaft sowie andere Wirtschaftszweige so agieren, dass Klima, Umwelt und damit die Lebensqualität der Bürger geschützt werden. Das zentralamerikanische Land hat sich äußerst ambitionierte Ziele gesetzt und will bis 2021 eine komplett klimaneutrale Bilanz vorlegen. Deswegen werden staatlicherseits nur solche Projekte mit öffentlichen Geldern gefördert, die sich eigeninitiativ engagieren, um dieses Ziel auch zu erreichen. Für die Anleger hier in Deutschland bedeutet das: Mit einem Investment in nachwachsende Rohstoffe wie Beispielsweise Teakholz kann jeder Verbraucher einen eigenen, staatlich geförderten Beitrag gegen Treibhausemissionen leisten - und in einigen Jahren vom Gesamterlös aus dem Verkauf der Investition profitieren.


Frau Montero López, vielen Dank für das Interview.


Über die Sensus Vermögen GmbH:


Die Sensus Vermögen GmbH aus Marktredwitz besteht seit 1998 und ist eine unabhängige, inhabergeführte Gesellschaft für das Vermögensmanagement mittels langfristiger Gesamtlösungen. Grundlage der Unternehmensphilosophie sind gemanagte Anlagekonzepte mit Fokus auf Wertsicherung und dem Verantwortungsbewusstsein für die Einlagen der Kunden.


Die Wahrheit ist: Bei Sensus Vermögen wandert das Geld der Anleger in die Taschen von Gerhard Schaller, Sandra Montero Lopez und Markus Fürst. Deshalb wird gegen die Verantwortlichen der Sensus Vermögen auch weitreichend strafrechtlich ermittelt.